| A-Jugend beim SV-Cup in Owen |
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Am 10. Juli bestritten die A-Jugendlichen der TG Nürtingen ihr erstes Turnier in dieser Vorbereitung und haben sich trotz tropischer Temperaturen wacker geschlagen.
Wenn man so will, war der 20. SV Cup in Owen eine erste Standortbestimmung für Mannschaft des Trainergespanns Rapp und Bürker. Im Vorfeld des Turniers galt es allerdings zunächst einmal personelle Engpässe zu überwinden. Mit Valentin Gehring, Hannes Ahlgrimm, Martin Handel und Mathis Wessel meldeten sich gleich vier Spieler teils verletzungsbedingt, teils aus privaten bzw. schulischen Gründen ab. Darüberhinaus musste der ursprünglich eingeplante Samuel Weiss aus der B-Jugend ebenfalls passen. Zum Leidwesen der Trainer, die den quirligen Linkshänder gerne einmal unter Wettkampfbedingungen getestet hätten. Umso besser war es, dass man mit Moritz Baumeister aus der B-Jugend einen abwehrstarken Flügelspieler zum Turnier mitnehmen konnte. „Wir hätten gerne noch mehr Spieler eingesetzt und uns auch noch von dem einen oder anderen B-Jugendlichen mehr einen Eindruck verschafft, aber schulische und private Verpflichtungen müssen wir natürlich akzeptieren“, so Bürker über die personelle Ausgangssituation der Mannschaft. Nichtsdestotrotz boten die Nürtinger Handballer vor allem in den beiden ersten Spielen eine ordentliche Leistung. Gegen die Spielgemeinschaft aus Lenningen war man über weite Strecken die bessere Mannschaft, mangels Chancenverwertung reichte es aber nur für ein Unentschieden. In der zweiten Partie trafen die Schützlinge von Bürker und Rapp mit Oberstenfeld auf den Gruppenfavoriten. Lange hielt man – auch Dank eines überragend haltenden Jonathan Geibel – die Begegnung offen und scheiterte letztendlich an den eigenen Nerven und der wiederum schlechten Torausbeute. Trotz der ärgerlichen Zwei-Tore-Niederlage konnten die Trainer aber einige positives Ansätze erkennen: „Die Sechs-Null-Deckung hat vor allem im Mittelblock gut funktioniert und das Angriffsspiel war, obwohl wir personell erheblich improvisieren mussten, recht flüssig. Das hat uns gut gefallen“, so die Analyse des Spielgeschehens von Moritz Bürker. Allenthalben galt es für die folgenden Duelle gegen Kirchheim II und Winterbach/Weiler noch einiges zu verbessern. So gab insbesondere die rechte Abwehrseite, fehlende Durchschlagskraft sowie die konsequente Umsetzung der Spielkonzeptionen und die Trefferquote Anlass zur Kritik. Die miserable Chancenverwertung war es dann auch, die einen Sieg im Spiel gegen Kirchheim II verhinderte. Während man in der Abwehr bravouröse arbeitete und minutenlang kein Tor zuließ, brachte man die Angriffe zwar bis zum Abschluss, allerdings standen dann entweder Torhüter, Pfosten oder Latte im Weg. Die Folge: Ein Unentschieden und den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Im letzten Spiel platzte dann aber endlich auch der Knoten bei der Chancenverwertung. Ausgehend von einer wiederum ordentlichen Abwehrarbeit wurden die meisten Offensivbemühungen erfolgreich abgeschlossen und ein deutlicher Sieg gegen Winterbach/Weiler eingefahren. Insgesamt kann ein positives Fazit aus dem Turnier gezogen werden. Die neu formierte A-Jugend bekam die Möglichkeit, sich einzuspielen und sich besser aufeinander einzustellen, die Trainer haben weitere Erkenntnisse für die Trainingsplanung gewonnen und die anschließenden Feierlichkeiten am Samstagabend ließen dann auch den letzten Frust über den knapp und unnötigerweise verpassten Viertelfinaleinzug vergessen.
Es spielten: Jonathan Geibel (TW), Jannis Hilliger, Joscha Sigel, Oliver „Ole“ Braatz, Terence Gudat, Moritz Baumeister (B-Jugend), Dominik Altdörfer, Telmo Santos, Klaus-Dieter Eberbach.
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